Die Engagierten Wilhelmsburger – Der Film

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 Die engagierten Wilhelmsburger – Der Film



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Leserbrief: Belastung durch Stadtautobahn

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A26-Ost – die Autobahn verhindert Wohnungsbau

Liebe Wilhelmsburger, liebe Moorburger, liebe Bostelbeker, liebe Harburger, liebe Interessierte!

Am Samstag den 27. August bieten wir gemeinsam mit den Engagierten Wilhelmsburgern eine weitere Info-Veranstaltung zu den Plänen und Auswirkungen der A26-Ost (ex Hafenquerspange) an. Treffpunkt ist um 5 vor 12 (11:55 Uhr) an der Kornweide Ecke Hauland.

 

Der Bau der geplanten Autobahn A26-Ost verhindert dringend notwendigen Wohnungsbau in Hamburg. Schon 2004 hatte die Handelskammer vorgeschlagen, nördlich und südlich der Kornweide, in dem Bereich zwischen Stübenhofer Weg, dem Friedhof Finkenriek und dem Finkenrieker Hauptdeich, ein Wohnquartier zu errichten. Mitten durch dieses Gebiet soll künftig die Autobahn verlaufen. Geplant ist hier außerdem eine Autobahnanschlussstelle, in direkter Verlängerung der Otto-Brenner-Straße.

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Auch das Projektgebiet „Hauland“, einst das größte vorgesehene IBA-Projekt mit 700 Wohneinheiten, litt von Anfang an unter der Planungsunsicherheit, verursacht durch den Bauvorbehalt der Hafenquerspange. Käme die A26, wäre dieses Projekt-Gebiet nun direkt betroffen. Die in Hochlage geführte Autobahn, wäre nur 300 Meter Luftlinie entfernt und würde den gesamten Bereich verlärmen. Dadurch macht Wohnungsbau hier keinen Sinn mehr.

 

Herzliche Grüße,

Dirk Holm

Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.

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Informationen unter:

http://zukunft-elbinsel.de/a26-ost-stadtautobahn

http://www.die-engagierten-wilhelmsburger.de

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5 vor 12 Aktion im Katenweg über dem geplanten Tunnel

HAAm 06. August 2016 –

Hier klicken:

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BUNDESREGIERUNG: Kabinett beschließt neuen Bundesverkehrswegeplan

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Nach langen Diskussionen legt die Bundesregierung fest, wie sie das strapazierte Verkehrsnetz in den kommenden Jahren modernisieren will. Die Opposition kritisiert daran nicht nur zu wenig Klimaschutz.

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Berlin. Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland sollen bis 2030 mit fast 270 Milliarden Euro in Schuss gehalten und ausgebaut werden. Das sieht der neue Bundesverkehrswegeplan vor, den das Kabinett unter Leitung von Vizekanzler Sigmar Gabriel beschlossen hat.

Das Konzept von Minister Alexander Dobrindt (CSU) legt einen Schwerpunkt auf den Erhalt des Netzes und soll überregional bedeutende Engpässe beseitigen. Knapp die Hälfte aller Mittel fließt in Bundesstraßen und Autobahnen. Fast 42 Prozent sind für Bahnprojekte vorgesehen, der Rest für Wasserwege. Die Industrie mahnte eine zügige Umsetzung an, von der Opposition kam Kritik.

Dobrindt betonte, dass die Finanzierung realistisch sei. „Die Projekte und die Investitionsmittel sind aufeinander abgestimmt“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwoch). „Unser Ziel ist, künftig Staus auf unseren Hauptverkehrsstrecken zu vermeiden.“ Der Plan laufe auf eine deutliche Stärkung des Schienenverkehrs hinaus und bringe Ökologie und Ökonomie zusammen.

SPD-Fraktionsvize Sören Bartol sagte: „Wir bauen dort, wo der Verkehr wirklich stattfindet und die Menschen tagtäglich im Stau stehen.“ Wichtige Bahnprojekte seien endlich berechnet worden. Bis 2030 werde in den Neu- und Ausbau der Schiene mindestens in gleicher Höhe investiert wie in die Straße.

Vorrang vor neuen Projekten soll generell der Erhalt haben. Dafür sind nun 69 Prozent des Geldes vorgesehen – nach 56 Prozent im aktuellen Verkehrswegeplan von 2003. Bei der Straße sollen drei Viertel der Mittel in überregional wichtige Achsen gehen. Nun müssten die dazugehörigen Ausbaugesetze im Herbst zügig im Bundestag beschlossen werden, sagte Unions-Verkehrsexperte Ulrich Lange (CSU).

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer kritisierte den Plan als „eine unbezahlbare Wünsch-dir-was-Liste.“ Klima und Umwelt seien „die große Leerstelle“ darin. „Statt immer neuer teurer Spatenstiche muss auf das bereits dichte Verkehrsnetz gesetzt werden“, sagte Krischer der Deutschen Presse-Agentur. Nötig sei, wirklich alle Verkehrsträger sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sprach von einem „Anti-Klimaschutzplan“. Statt in naturzerstörende Straßenneubauprojekte müssten die Mittel in die Beseitigung der größten Engpässe bei den Bahnknoten investiert werden, sagte der Vorsitzende Hubert Weiger.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erklärte: „Allein mit dem Plan ist noch nicht ein einziger Euro in die Verkehrswege investiert.“ Damit dies schneller als in der Vergangenheit gehe, müssen Genehmigungsverfahren gestrafft und Planungskapazitäten aufgebaut werden. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) begrüßte es als „großen Schritt für die Zukunft des Radverkehrs“, dass der Bund künftig auch überregionale Fahrradwege mitfinanzieren will.

(dpa)

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900 Millionen Euro Kosten Ist die Hafenquerspange wirklich nötig?

900 Millionen Euro Kosten Ist die Hafenquerspange wirklich nötig  MOPO.de

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Diese Visualisierung zeigt den Lärmschutztunnel in Wilhelmsburg an der Kornweide, der zu der Hafenquerspange gehört.Foto:DEGES

 

Die geplante Hafenquerspange ist eines der wichtigsten Verkehrs-Projekte für Hamburg – dachte man bislang. Die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zeigt nun jedoch, dass der Bedarf nicht so dringend ist.

Seit Jahrzehnten kämpft die Hafenwirtschaft dafür, dass die A26 vom Autobahnkreuz HH-Süderelbe nach Stillhorn führt – mit Erfolg. Im Bundesverkehrswegeplan gilt die Hafenquerspange bereits als vordringliches Projekt. Rund 900 Millionen Euro soll sie kosten und stark frequentierte Lkw-Routen entlasten – doch tut sie das überhaupt?

Die Senatsantwort zeigt nämlich, dass das voraussichtliche Verkehrsaufkommen dort nicht einmal halb so hoch sein dürfte wie bislang angenommen. Während die Stadt für das Jahr 2025 noch täglich mit 10.000 bis 22.000 Lastern gerechnet hat, geht das Bundesverkehrsministerium für das Jahr 2030 nur noch von fünf- bis siebentausend Lkw aus.

„Wenn der Bedarf gar nicht gegeben ist, sollte der Senat die Planung dieser grauen Schneise endlich aufgeben“, fordert Heike Sudmann (Linke). Ein Grund für die abweichende Prognose dürfte der stagnierende Containerumschlag (unter zehn Millionen TEU) und der damit verbundene geringere Lkw-Verkehr sein. Verkehrsplaner rechneten für 2015 mit 18 Mio. TEU (2030 30 Mio. TEU).

Das Problem: Ohne eine verbesserte Infrastruktur wird Hamburg im internationalen Wettbewerb weiter hinter die Konkurrenten aus Rotterdam und Antwerpen zurückfallen. Diese haben längst aufgerüstet, um Containermassen ohne Stau im Hinterland abfertigen zu können – eine Hafenquerspange könnte also helfen.

Doch für Sudmann ist diese nicht alternativlos. Hamburg sollte ihrer Meinung nach die Bahn, die Binnenschifffahrt und den Feederverkehr stärken.

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5 vor 12 Aktion im Katenweg

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Nächste 5 vor 12 Aktion am 25. Juni 2016

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Unsere Infoveranstaltungen Juni bis Oktober 2016

  • Der Druckfehlerteufel hat zuschlagen: 4. Juni 2016 statt Katenweide ist natürlich Katenweg gemeint 🙂

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Professor Henning Vöpel,(HWWI) „Das alte Hafenkonzept als reiner Umschlagplatz ist tot.“

Hamburger Abendblatt vom 30.05.2016

 

Der Hafen wird nicht auf den starken Wachstumskurs des vergangenen Jahrzehnts zurückkehren. Die einstige Prognose von 25 Millionen umgeschlagenen Containern im Jahr 2025 war eine Illusion. Derzeit liegen wir bei knapp neun Millionen. Man hat das vergangene Wachstum einfach weit in die Zukunft hochgerechnet. Die Weltwirtschaft wächst aber nicht mehr um vier bis fünf Prozent pro Jahr, sondern um zwei bis drei.Es wird spannend sein zu verfolgen, wie sich durch Digitalisierung und 3-D-Druck Logistik- und Wertschöpfungsketten zurückbauen. Hamburg braucht mehr Industrie, Hochtechnologie und Dienstleistungen sowie deren Vernetzung im Hafen. Das ist die Zukunft der Ökonomie. Das alte Hafenkonzept als reiner Umschlagplatz ist tot. Dauerhaft zusagen, wir sind  ein Universalhafen, verkennt die Radikalität des Strukturwandels.

 

 

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Wilhelmsburger Reichsstraße Hier kommt die neue Autobahn hin

http://www.mopo.de/hamburg/wilhelmsburger-reichsstrasse-hier-kommt-die-neue-autobahn-hin-24130624

Wilhelmsburger Autobahn

Bislang ist es ein Baufeld, doch bis 2019 sollen hier die neuen Gleise und die neue vierspurige Verkehrstrasse entstanden sein. Foto: Sun

Die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße (B75) ist eines der größten Bauprojekte der Stadt, jahrelang wurde darüber gestritten. Bis 2019 soll die Trasse 400 Meter nach Osten verlagert werden – direkt neben die dortigen Bahngleise. Ein gigantisches Vorhaben, von dem auch der Wohnungsbau profitiert.

Martin Huber und Bernd Rothe

Martin Huber (links) und Bernd Rothe sitzen auf den neuen Gleisen.  Foto: Sun

Viele Wilhelmsburger haben sich massiv gewehrt, forderten eine kleinere Lösung anstatt einer neuen Autobahn mitten durch den Stadtteil. Doch der Senat setzte sich durch. Damit die B75 verlegt werden kann, müssen jetzt alte Gleise weichen – und neue gebaut werden. Das übernimmt die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH (DEGES).

Im Auftrag des Bundes werden derzeit 5,5 Kilometer neue Gleisanlagen, 16 Weichen, 55 Signale und mehr als 100 Kilometer Kabel entlang der Strecke neu verlegt. „Wir modernisieren die Strecke und machen sie fit für die Zukunft“, sagt Bernd Rothe, Prokurist der DEGES.

Im Juli 2017 soll die neue Bahnstrecke vollständig in Betrieb genommen werden. „Wir realisieren außerdem ein zusätzliches Gleis in den Hafen für die künftigen Güterverkehre in Richtung Skandinavien und Südosteuropa“, sagt Frank Limprecht, Leiter Großprojekte Nord der Deutschen Bahn.

Die neue Autobahn

Vierspurig, direkt neben den Gleisen: So soll die neue Reichsstraße aussehen. Foto: HFR

Sobald die Schienenarbeiten abgeschlossen sind, geht es an die Straße: Die neue vierspurige Streckenführung ist 4,6 Kilometer lang und wird mit der A 253 im Süden und der A 252 im Norden verbunden. Rund 70.000 Fahrzeuge werden die Hauptstraße täglich nutzen, sobald sie 2019 fertiggestellt ist.

„Ich freue mich, dass unser Plan, Eisenbahn- und Straßenverkehr auf einer Trasse zu bündeln, Realität wird“, sagt Martin Huber, Amtsleiter für Verkehr und Straßenwesen. Rund 235 Millionen Euro kosten die gesamten Baumaßnahmen – ein wesentlicher Teil wird für Lärmschutz ausgegeben.

So werden auf einer Strecke von etwa 15 Kilometern Lärmschutzwände aufgestellt, laut Rothe soll die „Lärmbelästigung bei bis zu 9000 Wohnungen erheblich reduziert werden.“

Das gilt auch für die rund 3.000 Wohnungen, die künftig auf dem Gebiet der ehemaligen B75-Trasse entstehen sollen – bekannt als „Neue Mitte Wilhelmsburg“. Sobald die Wilhelmsburger Reichsstraße verlegt ist, kann das nächste gigantische Bauprojekt beginnen.

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