Archiv der Kategorie 2 – Aus der Presse

Michael Rothschuh im Elbewochenblatt

https://www.elbe-wochenblatt.de/2018/07/17/rothschuh-nur-der-osten-bleibt-gruen-bau

Warum denn dann neue Strassen ???

Hochbahn fährt neuen Fahrgast- und Einnahmerekord ein

S-Bahn Elbbrücken teurer als geplant

S-Bahnhof Elbbrücken wird deutlich teurer und kommt möglicherweise später

Informationsabend im Bürgerhaus 26.12.2017

Präsentation-Informationsabend-A-26 11.12.2017

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Gefahr in der Luft  

Unicef: Luftverschmutzung kann Gehirne von Babys massiv schädigen

06.12.2017, 14:42 Uhr | AFP

Luftverschmutzung kann Gehirne von Babys schädigen. Dauer-Smog kann Schäden an der Blut-Hirn-Schranke von Babys verursachen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Symbolbild/Thomas321)

Dauer-Smog kann Schäden an der Blut-Hirn-Schranke von Babys verursachen. (Quelle: Symbolbild/Thomas321/Thinkstock by Getty-Images)

Luftverschmutzung bedroht massiv die Entwicklung des Baby-Gehirns. Das kann laut Wissenschaftlern dauerhaft das Gedächtnis beeinträchtigen.

Nach einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef leiden weltweit rund 17 Millionen Babys unter einem Jahr unter extrem schmutziger Luft. Während Atemwegsprobleme und chronische Lungenkrankheiten schon länger mit Feinstaubbelastung in Zusammenhang gebracht werden, weisen laut Unicef immer mehr wissenschaftliche Studien auch auf „mögliche neue Risiken“ für die frühkindliche Entwicklung des Gehirns hin.

Demnach können Feinstaubpartikel Schäden an der Blut-Hirn-Schranke von Babys verursachen. Diese Barriere verhindert den unkontrollierten Eintritt von Blutbestandteilen oder Substanzen im Blut ins Gehirn. Schäden an der Blut-Hirn-Schranke werden mit Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson im Alter in Verbindung gebracht.

Giftstoffe beeinträchtigen Lernverhalten und Motorik von Kindern

Es gebe zunehmend Hinweise, dass Luftverschmutzung „den verbalen und non-verbalen Intelligenzquotienten und das Gedächtnis“ bei Kindern beeinträchtige sowie zu „neurologischen Verhaltensstörungen“ führe, heißt es in dem Bericht mit dem Titel „Danger in the Air“ (Gefahr in der Luft). Angesichts der weltweit beschleunigten Urbanisierung ohne angemessenen Schutz vor Umweltbelastungen seien „immer mehr Kinder in den kommenden Jahren gefährdet“.

Studienautor Nicholas Rees sagte, Giftstoffe in der Luft „beeinflussen das Lernverhalten von Kindern und ihre Sprach- und Motorikfähigkeiten“. Dem Bericht zufolge leben mehr als 16 Millionen der in stark luftverschmutzen Regionen lebenden 17 Millionen Babys unter einem Jahr in Asien. In Indien ist die Lage demnach am schlimmsten, gefolgt von China.

 Wegen Dauer-Smogs mussten im November in der indischen Hauptstadt Neu Delhi die Schulen geschlossen werden. Trotz weiterhin stark überhöhter Feinstaubwerte hatten die Schulen kurze Zeit später wieder geöffnet, was für scharfe Kritik sorgte.

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Keine Behelfsbrücke für Ostsee-Autobahn 20

Mecklenburg-Vorpommern          06.12.2017, 13:08 Uhr | dpa

Keine Behelfsbrücke für Ostsee-Autobahn.  (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa)

Behelfsausfahrt für gesperrte Ostsee-Autobahn A20 (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa)

Die Ostsee-Autobahn 20 Lübeck-Stettin bleibt an der Abbruchstelle bei Tribsees für die mehrjährigen Reparaturarbeiten vollständig gesperrt.

Die zur Überbrückung der Schadstelle geplante Behelfsbrücke könne nicht gebaut werden, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag in Schwerin mit. Ein Baugrundgutachten habe die Hoffnung zerstreut, dass der ebenfalls auf der Moor-Linse liegende Teil der A20 hinter der abgesackten Stelle noch ausreichend tragfähig ist.

Über die A20 rollt ein Großteil des Verkehrs in die Urlaubsgebiete an der Ostsee. Ende September war auf der Fahrspur in Richtung Rostock südlich von Tribsees die Straße seitlich weggebrochen. Es entstand ein Loch von etwa 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und 2,50 Meter Tiefe. Seither ist die Strecke dort gesperrt. Nach Angaben des Ministers soll nun die ehemalige Behelfsstraße reaktiviert werden. Sie solle dann den Verkehr während der Bauzeit aufnehmen.

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Löcher auf der A20: Autobahn gibt weiter nach – Vollsperrung

Der Grund für die Probleme ist nach früheren Angaben von Verkehrsminister Christian Pegel (SPD), dass die Autobahn über einer sogenannten Torflinse verläuft. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa)

Die Probleme auf der A20 in Mecklenburg-Vorpommern werden immer größer. Jetzt wird ein Teilstück der Ostsee-Autobahn komplett gesperrt.

Ab Freitagmorgen wird die Strecke zwischen den Anschlussstellen Bad Sülze und Tribsees für den Verkehr gesperrt. „Die täglichen Messungen haben ergeben, dass auch die Fahrbahn in Richtung Stettin zunehmend von der Setzung betroffen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht mehr zu gewährleisten ist“, sagte Manfred Rathert, Leiter des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern.

Auf der Fahrspur in Richtung Rostock war auf einer Länge von etwa 100 Metern die auf Moor gebaute Fahrbahn abgebrochen. In diesem Abschnitt ist ein riesiges Loch von etwa 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und durchschnittlich 2,50 Meter Tiefe entstanden. Der Verkehr Richtung Rostock wird schon seit Ende September umgeleitet.

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Hamburg: Bürgergutachten übergeben

Beteiligungsverfahren zur A26 (Hafenpassage) in Wilhelmsburg.

Staatsrat Andreas Rieckhof hat gestern von einer Delegation aus Wilhelmsburg ein Bürgergutachten entgegen genommen. Es ist ein weiterer wichtiger Baustein im Beteiligungsverfahren zur Planung der A26 (Hafenpassage) auf den Elbinseln. Gefordert werden aus Bürgersicht ein längerer Tunnel, verkehrliche Verbesserungen der Planungen und flankierende Maßnahmen im Stadtteil.

Um einen möglichst breiten Konsens beim Bau der A26 (Hafenpassage) zu erzielen, hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als Vorhabenträgerin über die DEGES – Deutsche EinheitFernstraßenplanungs- und bau GmbH „Perspektiven!“ vom Bürgerhaus Wilhelmsburg mit einem Bürgerdialog beauftragt. Dieser hat im Februar seine Arbeit aufgenommen. Oberste Prämisse: einen Weg zu finden, wie die Autobahn so verträglich wie möglich auf den Elbinseln umgesetzt werden kann. Mit Stadtteilgesprächen, Aktionen vor Ort, Onlinebeteiligung und Workshops hat „Perspektiven!“ in den vergangenen Monaten Informationen gesammelt und mit Bürgerinnen und Bürgern Ideen entwickelt.

Die folgenden Kernaussagen sind in dem Bürgergutachten enthalten: Eine weitere Autobahn im Wilhelmsburger Süden muss bei maximalem Schutz der Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner realisiert werden und darüber hinaus spürbare Vorteile für den Stadtteil bringen. Das ist in erster Linie eine Entlastung des nachgeordneten Straßennetzes von KFZ-Verkehren. Darüber hinaus sind im Bürgergutachten konkrete Verbesserungsvorschläge für die Planungen aus Sicht der örtlichen Bevölkerung erarbeitet worden. Um die Belastungen im Wilhelmsburger Süden so gering wie möglich zu halten, wird gefordert, den geplanten Autobahntunnel bis zur A1 zu verlängern, die neue Autobahn also so weit wie möglich unter die Erde zu verlegen. Das beinhaltet gleichzeitig die Möglichkeit und die Bereitschaft, auf den dann vor Emissionen geschützten Flächen durch Städtebau nachhaltige Entwicklungsimpulse für Wilhelmsburg zu setzen.

Zu den bisher geplanten Varianten einer Anschlussstelle in Wilhelmsburg (wie bisher in Stillhorn oder verlagert in den Bereich der Otto-Brenner-Straße) wurde seitens der Bürgerinnen und Bürger eine Verlängerung des Pollhorner Hauptdeichs/ Pollhornwegs zu einer halbseitigen Anschlussstelle mit Zufahrt auf die A26 in Richtung Osten vorgeschlagen. Dadurch versprechen sie sich eine Entlastung des nachgeordneten Straßennetzes vom LKW-Verkehr – vor allem auf der Kornweide und der Otto-BrennerStraße.

Über die eigentlichen Planungen zur A26 hinaus haben die Bürgerinnen und Bürger weitere Ideen zu verkehrlichen Fragen, zu Stadtentwicklung und Naturschutz und verwandten Themen in Wilhelmsburg entwickelt und mit dem Gutachten an die Stadt übergeben.

Staatsrat Andreas Rieckhof: „Ich bin dankbar für das konstruktive Miteinander in diesem Beteiligungsverfahren. Hier sind sich Bürgerinnen und Bürger mit den Fachplanern auf Augenhöhe 2 begegnet. Sie haben um gute Lösungen gerungen. Hamburgwird nun im Auftrag des Bundes die Ergebnisse des Bürgergutachtens auf ihre Machbarkeit prüfen und im Sinne des Allgemeinwohls mit weiteren Interessen abgleichen und abwägen.“

Sören Schäfer, Projektleitung „Perspektiven!“: „Haben will die Autobahn in Wilhelmsburg eigentlich niemand, das ist sehr deutlich geworden. Genau darum war es so wichtig, dass sich die Menschen vor Ort intensiv mit der Frage beschäftigt haben, welche Veränderungen die vorliegenden Planungen aus ihrer Sicht brauchen. Außerdem sind viele Themen diskutiert worden, die die Entwicklung der Elbinseln insgesamt betreffen, wie z. B. der die künftige Gestaltung des Radverkehrs und der Umgang mit den Naturräumen der Elbinseln.“

Wie geht es weiter? Das Gutachten wird nun nach der Übergabe an die BWVI ausgewertet. Vor der Einleitung des formellen Planfeststellungsverfahrens werden die fertig gestellten Planungen in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Dann wird erläutert, wie mit den Ergebnissen aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren umgegangen wird. Im weiteren Beteiligungsverfahren im nächsten Jahr wird es zusammen mit „Perspektiven!“ öffentliche Dialoge geben, in denen der aktuelle Planungsfortschritt vorgestellt und der weitere Umgang mit den Inhalten des Gutachtens diskutiert wird.

FOCUS NWMI-OFF/Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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Öffentlich-Private-Partner­schaften auf ganzer Linie gescheitert

GRAFIK: SHUTTERSTOCK

Öffentlich-Private-Partner­schaften auf ganzer Linie gescheitert

Von Werner Rügemer

Die Merkel-Regierung und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) haben die „Schwarze Null“ durchgepeitscht. Dafür haben sie 2009 die „Schuldenbremse“ ins Grundgesetz geschrieben: Bund, Bundesländer und Kommunen sollen keine neuen Schulden machen. Dafür muss überall „gespart“, also gekürzt werden. Und vorgeblich um die öffentlichen Kassen zu schonen und Schulden zu vermeiden, sollen private Investoren sich nach dem Modell Öffentlich-Private-Partnerschaften, ÖPP, um Autobahnen, Straßen, Schulen, Gefängnisse, Rathäuser und vieles mehr kümmern. Aber was kommt dabei heraus? Hinterrücks noch mehr Schulden!

Der Steuerzahler kommt für alles auf

Worum geht es aktuell bei dem Wirbel um das gescheiterte ÖPP-Projekt bei Ausbau und Betrieb der Autobahn A1 Bremen-Hamburg? Die Banken Unicredit, Commerzbank, Caja Madrid und Deka- und DZ-Bank verklagen die Bundesrepublik Deutschland auf Zahlung von 787 Millionen Euro. Diese Banken haben der Betreibergesellschaft der Autobahn Bremen – Hamburg, der A 1 mobil GmbH, 600 Millionen Euro an Krediten gegeben. Damit sollte die A 1 mobil GmbH von 2008 an die Autobahn in beiden Richtungen um eine Spur erweitern, sie reparieren und 30 Jahre lang bis 2038 betreiben. Dafür sollen die Investoren 30 Jahre einen Anteil aus der LKW-Maut bekommen. So steht es im Vertrag vom Juli 2008 mit der Bundesrepublik.

Jetzt erklären die Banken den Vertrag für ungültig. Sie jammern: Wegen der Finanzkrise seien ab 2008 doch weniger LKW als erwartet durchgefahren. Der Vertrag soll geändert werden: Der Staat soll die Verluste ausgleichen. Toll! Die Banken sind 2008 schon einmal mit mehreren hundert Milliarden vom Staat vor der selbstverursachten Pleite gerettet worden. Jetzt haben sie sich wieder verzockt, und jetzt wollen sie durch die Hintertür die Steuerzahler ein zweites Mal abzocken.

Das Grundgesetz wird angepasst

Und jetzt kommt auch heraus: Schon seit 2008 verlangen die Investoren der Autobahn Bremen-Hamburg Ausgleichszahlungen vom Staat. Das haben seitdem alle Bundesregierungen, Finanz-, Verkehrs- und Wirtschaftsminister verheimlicht – solange, bis die neue Grundgesetzänderung 2017 durchgepeitscht war. Die sieht die Gründung der privaten Verkehrsgesellschaft für Autobahnen vor.

Ein Komplott der Privatisierungs-Fundis: Wären das Desaster der A 1 mobil GmbH und die noch anstehenden Desaster der genauso finanzierten Autobahnabschnitte A 4, A 5 und A 8 bekannt geworden, hätten die Abgeordneten des Bundestags der Änderung des Grundgesetzes wohl nicht zugestimmt. Und die Millionen-Klage der Banken kommt jetzt zielgenau ein paar Wochen danach.

Für Erweiterung, Neubau und Betrieb der Autobahn zwischen Bremen und Hamburg haben die Investoren für die gesamte Laufzeit von 30 Jahren mit einer Investition von 650 Millionen Euro kalkuliert. Sie haben dafür bei den fünf Banken 600 Millionen an Krediten aufgenommen. Und dafür wollen die Banken bis 2038 wegen des hohen Zinses und der langen Laufzeit weit mehr als eine Milliarde Euro einsacken.

Wie der Staat eine Milliarde hätte sparen können

Man muss nur einmal die Gegenrechnung machen. Der deutsche Staat braucht gegenwärtig für Kredite überhaupt keine Zinsen zu zahlen. Wenn er selbst 600 Millionen Euro an Krediten aufgenommen hätte, wäre das Ganze ungefähr eine Milliarde Euro billiger. So geht Infrastruktur, so geht richtiges Sparen.

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Warum das Auto aus den Innenstädten verschwinden wird

http://www.stern.de/auto/news/darum-hat-das-auto-den-kampf-um-die-zukunft-schon-lange-verloren

Die Kollegen von stern-Redakteur Gernot Kramper kommen ohne Auto aus und wollen nicht mal eins. Das Auto weckt keine Begehrlichkeiten und bringt ihnen keinen Nutzen. Auf Dauer lohnt das eigene Auto in der Innenstadt kaum noch.

Man sieht das Problem: In jedem Haus wohnen mehr als 30 Personen, Platz ist aber nur für drei Autos.w© Slava Andrienko/Gettyimages

Von Jahr zu Jahr werden mehr Autos zugelassen. In Deutschland, in Europa, in der ganzen Welt. Immer mehr und immer teurer. So gesehen, ist das Autobauen ein Bombengeschäft. Und doch hat die Automobilwirtschaft die Zukunft bereits verspielt. Das erkennt man an Kleinigkeiten. Etwa daran, dass das Publikum die Ankündigung eines Smartphones von Apple elektrisiert und die Vorstellung in Cupertino den versammelten Autozauber auf der IAA in den Schatten stellt.

Das Auto verschwindet aus dem Bewusstsein

Bei vielen jüngeren Leuten ist das Auto inzwischen abgemeldet. Nicht jeder 18-Jährige will die astronomischen Kosten für einen Führerschein tragen – viele können es auch schlicht nicht mehr. Schaue ich mich bei uns in der Firma um, besitzen nur etwa 15 Prozent der Angestellten ein eigenes Auto. Vielleicht etwas mehr, wenn man Oldtimer und Surfmobile noch dazu zählt. Nur eine einzige (!) Person kommt regelmäßig mit dem Pkw ins Büro. Am Geld kann es eigentlich nicht liegen. Doch im Wettstreit gegen schöne Wohnung und schicke Reisen zieht das Auto den Kürzeren.

Repräsentativ für ganz Deutschland ist diese Beobachtung nicht. Der Verlag liegt direkt an zwei Bahnlinien, die meisten Kollegen wohnen nicht im weiteren Hamburger Stadtgebiet, sondern in den Vierteln der echten City. Ihr Verkehrsmix ist immer der Gleiche: Bus und Bahn bilden das Rückgrat, das Fahrrad ist die Schönwetter-Alternative, und für besondere Anlässe und Besorgungen greifen sie auf ein Miet- oder Sharing-Fahrzeug zurück. Überzeugte Radler bilden übrigens nur eine kleine Minderheit. Die monatlichen Kosten für ein Auto sparen sie sich.

Der Wettstreit der Ausgaben

Oder geben das Geld anderweitig aus. Ein halbwegs junger Mittelklassewagen kostet mindestens 500 Euro im Monat – das sind immerhin 6000 Euro im Jahr. Ein Wagen mit Hui-Effekt ist deutlich teurer. Umgerechnet in Fernreisen sind da zwei schöne Expeditionen drin. Umgerechnet in die Leitwährung Wohnung machen 500 Euro den Unterschied zwischen einer Top-Wohnung in einem In-Viertel oder einem schmucklosen 60er-Jahre Bau irgendwo in der Peripherie aus.

Hinzu kommt: In unser Firma wäre das Auto ein purer Luxus und kein Fortbewegungsmittel. Denn schneller als mit Bus, Bahn oder Fahrrad würde man das Büro mit dem Auto nicht erreichen. Ganz im Gegenteil. Im Umkreis von sieben Kilometer braucht das Auto im Berufsverkehr deutlich länger. Außerdem müsste man einen Parkplatz in der Nähe des Arbeitsplatzes mieten. Laternenparker bekommen in der Umgebung täglich ein Knöllchen. Kosten des Parkplatzes etwa 70 Euro. Will man zu Hause in Ottensen oder Hoheluft stressfrei parken, gilt das gleiche: Auch dort benötigt man einen eigenen Parkplatz, wenn man nicht abends 20 Minuten ums Karree fahren will – das wären dann schon zwei Mal 70 Euro. Länger im Stau stehen und diese Kosten tragen – das macht keinen Sinn.

Das Auto – dann vielleicht auch ein günstiges Exemplar – aber wochentags stehen zu lassen, damit man am Wochenende mal an die Nordsee fährt, rechnet sich auch nicht. Da ist ein Mietwagen immer billiger. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Interessante Informationen über Feinstäube

26. Juli 201826. Juli 2018
https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/feinstaub-und-co-die-wahrheit-ueber-das-risiko-100.html Viele Grüße Tom Pausch