Unfälle

Bahnverkehr behindert

Bahnverkehr behindert

Ein verrutschter Container auf einem Güterzug hat am Donnerstag mehrere Signalanlagen an der Bahnstrecke zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Harburg beschädigt. Die Strecke habe am Nachmittag zunächst für den Regional- und Fernverkehr voll gesperrt werden müssen, sagte eine Bahnsprecherin. Dann sei ein Gleis wieder hergerichtet worden. Es komme aber weiter zu erheblichen Verspätungen im Fernverkehr zwischen Hamburg und Hannover/Bremen. Die Reparaturarbeiten würden voraussichtlich noch bis in die Nacht andauern, sagte die Sprecherin.

Die Eisenbahngesellschaft Metronom teilte mit, ihre Züge aus Bremen, Cuxhaven und Uelzen würden nur bis Harburg fahren, von dort bis zum Hamburger Hauptbahnhof sollten die Reisenden auf die S-Bahn ausweichen, die von der Streckensperrung nicht betroffen sei.

Ein Zeuge hatte den Güterzug aus Schweden auf der Süderelbebrücke beobachtet und den beschädigten Container bemerkt, wie die Bundespolizei mitteilte. Nach ihren Angaben handelte es sich um einen Lastwagen-Trailer, der an einer Seite komplett aufgerissen war. Der Zug sei daraufhin zwischen Wilhelmsburg und Harburg gestoppt worden. Ein Hubschrauber flog die passierte Strecke ab, um nach heruntergefallener Ladung zu suchen. Woraus die Ladung bestand, konnte der Sprecher nicht sagen.