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Elbbrücken
Stand: 08.01.2016 12:25 Uhr
Riesige gläserne Röhren mit einem gedrehten Stahlskelett: Der Entwurf der Architekten vom Hamburger Büro gmp soll einen spektakulären Ausblick auf Elbbrücken und Hafencity bieten.

Wer mit dem Zug über die Elbbrücken nach Hamburg rollt, wird bald von zwei extravaganten Glasbauten begrüßt: Der U- und der S-Bahnhof „Elbbrücken“ sollen aussehen wie riesige gläserne Röhren, die von einem gedrehten Stahlskelett ummantelt werden. Das bekannte Architektenbüro gmp von Gerkan Marg und Partner hatte schon den U-Bahnhof gezeichnet, jetzt bekam es auch den Zuschlag für den S-Bahnhof-Entwurf, der NDR 90,3 vorliegt.

Spektakuläres Eingangstor der Stadt

„Aufgabe war es, hier ein vernünftiges Verkehrsensemble hinzubekommen“, sagte Andreas Knoll von der Verkehrsbehörde. „Die Elbbrücken prägen ja das Eingangstor der Stadt.“

Architektur und das komplizierte Fundament sollen 40,1 Millionen Euro kosten, die die Hansestadt nun bei Bund und Bahn einwerben will – da reicht das Geld nur für eine halbe Überdachung der 210 Meter langen S-Bahnsteige. „Wir gehen hier möglichst sparsam mit Steuergeldern um. Wir wollten einen praktischen Witterungsschutz realisieren, aber andererseits keine Kostenexplosion generieren.“

Glasgang wohl erst 2019 fertig

S- und U-Bahnhof Elbbrücken werden mit einem 62 Meter langen Glasgang verbunden. Er liegt sehr hoch und bietet einen spektakulären Ausblick auf Elbbrücken und Hafencity. Der Glasgang wird allerdings erst 2019 fertig. Die neuen Bahnhöfe sollen ein Jahr vorher eröffnet werden.

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