Der Grund für die Probleme ist nach früheren Angaben von Verkehrsminister Christian Pegel (SPD), dass die Autobahn über einer sogenannten Torflinse verläuft. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa)

Die Probleme auf der A20 in Mecklenburg-Vorpommern werden immer größer. Jetzt wird ein Teilstück der Ostsee-Autobahn komplett gesperrt.

Ab Freitagmorgen wird die Strecke zwischen den Anschlussstellen Bad Sülze und Tribsees für den Verkehr gesperrt. „Die täglichen Messungen haben ergeben, dass auch die Fahrbahn in Richtung Stettin zunehmend von der Setzung betroffen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht mehr zu gewährleisten ist“, sagte Manfred Rathert, Leiter des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern.

Auf der Fahrspur in Richtung Rostock war auf einer Länge von etwa 100 Metern die auf Moor gebaute Fahrbahn abgebrochen. In diesem Abschnitt ist ein riesiges Loch von etwa 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und durchschnittlich 2,50 Meter Tiefe entstanden. Der Verkehr Richtung Rostock wird schon seit Ende September umgeleitet.