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Pläne für riesige A1-Raststätte liegen vor

Harburg  25.02.17
SEEVETAL
Von Sven Husung und Rolf Zamponi
 
So soll die neue Raststätte in der Gemeinde Seevetal im Süden Hamburgs aussehen

Foto: Grafik: Hasse

So soll die neue Raststätte in der Gemeinde Seevetal im Süden Hamburgs aussehen

Planungen sind eindeutig: Für den Standort bei Meckelfeld gibt es keine Alternative. Andere Flächen werden nur formal geprüft.

 

Seevetal.  Es ist ein Poker zwischen zwei Bundesländern. Doch im Streit um den Standort für die neue Raststätte an der Autobahn 1 haben Hamburg und Niedersachsen ihre Karten noch immer nicht auf den Tisch gelegt. Während die Hansestadt sich in Sicherheit wähnt und fest davon ausgeht, dass die Rastanlage als Ersatz für Stillhorn in Seevetal gebaut wird, wehrt sich Niedersachsen vehement gegen den Standort auf seiner Seite.

Der Auftraggeber Bund versichert, es werde noch auf beiden Seiten der Landesgrenzen nach alternativen Standorten gesucht – obwohl die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden im Detail nur für die Elbmarsch plant. Vorläufiges Fazit: Die Rastanlage Elbmarsch kommt. Die Frage ist: Wann?

Offen ist nur die Frage, wann gebaut wird

Hatte sich der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) schon im Sommer bei einem Besuch in Meckelfeld unzufrieden mit dem Standort gezeigt, legte er jetzt nach. Im Abendblatt-Interview sprach er sich deutlich gegen das Projekt aus: „Unsere klare Botschaft lautet: Die Raststätte muss in Hamburg gebaut werden. Wir Niedersachsen sind nicht Hamburgs Dienstleister.“

Doch stoppen kann Lies das Projekt nicht: „Das Planfeststellungsverfahren läuft einstweilen weiter“, räumt Ministeriumssprecher Stefan Wittke ein. Man wolle aber „den politischen Druck hochhalten“. Den Auftrag für das Verfahren kann aber nur das Bundesverkehrsministerium zurückziehen, das die Planung an die Landesbehörde vergeben hat.

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Staatssekretär hatte Gegnern des Riesen-Projektes in Meckelfeld Hoffnung gemacht. Offenbar vergeblich

SEEVETAL

Rückschlag für Gegner der Rastanlage

Von Sven Husung

Ein Schreiben von Bundesverkehrsminister Dobrindt, das nun Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies erreicht hat, spricht allerdings eine andere Sprache: Es bleibe bei der bestehenden Planung und müsse sich um ein Missverständnis handeln, berichtet die zuständige Landtagsabgeordnete Petra Tiemann (SPD). Sie begleitet den Widerstand der Bürgerinitiative und erfuhr in einem Telefonat mit Verkehrsminister Lies von der Reaktion aus dem Bundesministerium. „Die Antwort von Herrn Dobrindt hat mich sehr geärgert. Auch Herrn Lies war ziemlich sauer. Herr Ferlemann darf solche Aussagen als Fachminister nicht einfach machen und dann nicht einhalten. Es war nichts als heiße Luft. Man kann den Leuten nicht einfach sagen ‚Ich richte das für euch‘ und dann geschieht nichts“, sagt Tiemann. In einem von dem SPD-Kreistagsvorsitzenden Tobias Handtke organisierten Gespräch mit der Bürgerinitiative hielt Petra Tiemann gestern ihr Versprechen ein, die Bürger über die Sachlage auf dem Laufenden zu halten. Anwesend waren verschiedene Lokalpolitiker, die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Harburg, Svenja Stadler, und die Vertreter die Bürgerinitiative.  Den Rest des Eintrags lesen. »

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Zusammenfassung von ZEW zur Veranstaltung im Bürgerhaus

http://zukunft-elbinsel.de/1-2-2017-botschaft-scholz-wilhelmsburg-will-keine-neue-autobahn/

Foto:DEGES

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Bürgerdialog ?

Scholz schenkt Hamburg eine Autobahn – keiner will sie 

 

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Pseudo Beteiligung

Pseudo-Beteiligung bei Hafenquerspange

Modell mit Kirchdorf

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NDR Bericht zum Start der so genannten Bürgerbeteilung Hafenpassage

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Veranstaltung in Moorburg am 18.01.2017

Zusammenfassung von Zukunft Elbinsel:

hier klicken:„Moorburger kapern Info-Abend zur A26-Ost“

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Aufruf für den 18.01.2017 in Moorburg

Aufruf für 18.1.17 in Moorburg (hier klicken)

 

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Moorburg Bilder 2009 und 2016

Die erste Moorburg/Hafenquerspangen Demo vom 09.08.2009
und die zweite Moorburg Demo vom 08.10.2016

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Leben unter BAB 26 ost ?

Liebe Wilhelmsburger, liebe Moorburger, liebe Bostelbeker, liebe Harburger, liebe Interessierte!

Am Samstag den 8. Oktober bieten wir gemeinsam mit den Engagierten Wilhelmsburgern eine weitere Info-Veranstaltung zu den Plänen und Auswirkungen der A26-Ost (ex Hafenquerspange) an. Treffpunkt ist um 5 vor 12 (11:55 Uhr) in Moorburg, an der Ecke Moorburger Schanze/Kattwykdamm.

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Der Bau der geplanten Autobahn A26-Ost betrifft auch jeden einzelnen Bewohner von Moorburg unmittelbar und wird zumindest eine weitere schwere Einschränkung der Lebensqualität zur Folge haben. Wenn er für das Dorf nicht sogar existenzbedrohend ist. Zusätzlich zur Belastung durch das Kohlekraftwerk, wird die Umgebung flächendeckend verlärmt. Von dem Schaden an Mensch und Natur durch weitere Abgase und Feinstaub ganz zu schweigen.

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Übrigens: Sowohl der Kühlturm als auch die Schornsteine des Kraftwerks, befinden sich in unmittelbarer Nähe der Autobahn. Daraus ergibt sich u.a. die Frage, in wie weit sich die Emissionen auf die Sicht der Autofahrer (durch Nebel), sowie auf die Fahrbahn selbst auswirken (Wasserdampf im Winter kann Glatteis erzeugen). Laut Vattenfall-Sprecherin Kristina Hillmer, „sei deshalb ein Gutachten vergeben worden, das untersucht, wie der Wasserdampf aus dem Kühlturm und die Rauchgase aus dem Kraftwerksschlot sich mit dem zukünftigen Autobahnbetrieb vertragen“.

Auf die Ergebnisse sind wir gespannt – wenn sie denn überhaupt öffentlich gemacht werden.

 

Herzliche Grüße,

Dirk Holm

Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.

Informationen unter:

http://zukunft-elbinsel.de/a26-ost-stadtautobahn

http://www.die-engagierten-wilhelmsburger.de

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