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Hamburg: Bürgergutachten übergeben

Beteiligungsverfahren zur A26 (Hafenpassage) in Wilhelmsburg.

Staatsrat Andreas Rieckhof hat gestern von einer Delegation aus Wilhelmsburg ein Bürgergutachten entgegen genommen. Es ist ein weiterer wichtiger Baustein im Beteiligungsverfahren zur Planung der A26 (Hafenpassage) auf den Elbinseln. Gefordert werden aus Bürgersicht ein längerer Tunnel, verkehrliche Verbesserungen der Planungen und flankierende Maßnahmen im Stadtteil.

Um einen möglichst breiten Konsens beim Bau der A26 (Hafenpassage) zu erzielen, hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als Vorhabenträgerin über die DEGES – Deutsche EinheitFernstraßenplanungs- und bau GmbH „Perspektiven!“ vom Bürgerhaus Wilhelmsburg mit einem Bürgerdialog beauftragt. Dieser hat im Februar seine Arbeit aufgenommen. Oberste Prämisse: einen Weg zu finden, wie die Autobahn so verträglich wie möglich auf den Elbinseln umgesetzt werden kann. Mit Stadtteilgesprächen, Aktionen vor Ort, Onlinebeteiligung und Workshops hat „Perspektiven!“ in den vergangenen Monaten Informationen gesammelt und mit Bürgerinnen und Bürgern Ideen entwickelt.

Die folgenden Kernaussagen sind in dem Bürgergutachten enthalten: Eine weitere Autobahn im Wilhelmsburger Süden muss bei maximalem Schutz der Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner realisiert werden und darüber hinaus spürbare Vorteile für den Stadtteil bringen. Das ist in erster Linie eine Entlastung des nachgeordneten Straßennetzes von KFZ-Verkehren. Darüber hinaus sind im Bürgergutachten konkrete Verbesserungsvorschläge für die Planungen aus Sicht der örtlichen Bevölkerung erarbeitet worden. Um die Belastungen im Wilhelmsburger Süden so gering wie möglich zu halten, wird gefordert, den geplanten Autobahntunnel bis zur A1 zu verlängern, die neue Autobahn also so weit wie möglich unter die Erde zu verlegen. Das beinhaltet gleichzeitig die Möglichkeit und die Bereitschaft, auf den dann vor Emissionen geschützten Flächen durch Städtebau nachhaltige Entwicklungsimpulse für Wilhelmsburg zu setzen.

Zu den bisher geplanten Varianten einer Anschlussstelle in Wilhelmsburg (wie bisher in Stillhorn oder verlagert in den Bereich der Otto-Brenner-Straße) wurde seitens der Bürgerinnen und Bürger eine Verlängerung des Pollhorner Hauptdeichs/ Pollhornwegs zu einer halbseitigen Anschlussstelle mit Zufahrt auf die A26 in Richtung Osten vorgeschlagen. Dadurch versprechen sie sich eine Entlastung des nachgeordneten Straßennetzes vom LKW-Verkehr – vor allem auf der Kornweide und der Otto-BrennerStraße.

Über die eigentlichen Planungen zur A26 hinaus haben die Bürgerinnen und Bürger weitere Ideen zu verkehrlichen Fragen, zu Stadtentwicklung und Naturschutz und verwandten Themen in Wilhelmsburg entwickelt und mit dem Gutachten an die Stadt übergeben.

Staatsrat Andreas Rieckhof: „Ich bin dankbar für das konstruktive Miteinander in diesem Beteiligungsverfahren. Hier sind sich Bürgerinnen und Bürger mit den Fachplanern auf Augenhöhe 2 begegnet. Sie haben um gute Lösungen gerungen. Hamburgwird nun im Auftrag des Bundes die Ergebnisse des Bürgergutachtens auf ihre Machbarkeit prüfen und im Sinne des Allgemeinwohls mit weiteren Interessen abgleichen und abwägen.“

Sören Schäfer, Projektleitung „Perspektiven!“: „Haben will die Autobahn in Wilhelmsburg eigentlich niemand, das ist sehr deutlich geworden. Genau darum war es so wichtig, dass sich die Menschen vor Ort intensiv mit der Frage beschäftigt haben, welche Veränderungen die vorliegenden Planungen aus ihrer Sicht brauchen. Außerdem sind viele Themen diskutiert worden, die die Entwicklung der Elbinseln insgesamt betreffen, wie z. B. der die künftige Gestaltung des Radverkehrs und der Umgang mit den Naturräumen der Elbinseln.“

Wie geht es weiter? Das Gutachten wird nun nach der Übergabe an die BWVI ausgewertet. Vor der Einleitung des formellen Planfeststellungsverfahrens werden die fertig gestellten Planungen in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Dann wird erläutert, wie mit den Ergebnissen aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren umgegangen wird. Im weiteren Beteiligungsverfahren im nächsten Jahr wird es zusammen mit „Perspektiven!“ öffentliche Dialoge geben, in denen der aktuelle Planungsfortschritt vorgestellt und der weitere Umgang mit den Inhalten des Gutachtens diskutiert wird.

FOCUS NWMI-OFF/Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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Zusammenfassung von ZEW zur Veranstaltung im Bürgerhaus

http://zukunft-elbinsel.de/1-2-2017-botschaft-scholz-wilhelmsburg-will-keine-neue-autobahn/

Foto:DEGES

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Bürgerdialog ?

Scholz schenkt Hamburg eine Autobahn – keiner will sie 

 

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Pseudo Beteiligung

Pseudo-Beteiligung bei Hafenquerspange

Modell mit Kirchdorf

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NDR Bericht zum Start der so genannten Bürgerbeteilung Hafenpassage

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Veranstaltung in Moorburg am 18.01.2017

Zusammenfassung von Zukunft Elbinsel:

hier klicken:„Moorburger kapern Info-Abend zur A26-Ost“

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Aufruf für den 18.01.2017 in Moorburg

Aufruf für 18.1.17 in Moorburg (hier klicken)

 

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Wilhelmsburger Reichsstraße Hier kommt die neue Autobahn hin

http://www.mopo.de/hamburg/wilhelmsburger-reichsstrasse-hier-kommt-die-neue-autobahn-hin-24130624

Wilhelmsburger Autobahn

Bislang ist es ein Baufeld, doch bis 2019 sollen hier die neuen Gleise und die neue vierspurige Verkehrstrasse entstanden sein. Foto: Sun

Die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße (B75) ist eines der größten Bauprojekte der Stadt, jahrelang wurde darüber gestritten. Bis 2019 soll die Trasse 400 Meter nach Osten verlagert werden – direkt neben die dortigen Bahngleise. Ein gigantisches Vorhaben, von dem auch der Wohnungsbau profitiert.

Martin Huber und Bernd Rothe

Martin Huber (links) und Bernd Rothe sitzen auf den neuen Gleisen.  Foto: Sun

Viele Wilhelmsburger haben sich massiv gewehrt, forderten eine kleinere Lösung anstatt einer neuen Autobahn mitten durch den Stadtteil. Doch der Senat setzte sich durch. Damit die B75 verlegt werden kann, müssen jetzt alte Gleise weichen – und neue gebaut werden. Das übernimmt die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH (DEGES).

Im Auftrag des Bundes werden derzeit 5,5 Kilometer neue Gleisanlagen, 16 Weichen, 55 Signale und mehr als 100 Kilometer Kabel entlang der Strecke neu verlegt. „Wir modernisieren die Strecke und machen sie fit für die Zukunft“, sagt Bernd Rothe, Prokurist der DEGES.

Im Juli 2017 soll die neue Bahnstrecke vollständig in Betrieb genommen werden. „Wir realisieren außerdem ein zusätzliches Gleis in den Hafen für die künftigen Güterverkehre in Richtung Skandinavien und Südosteuropa“, sagt Frank Limprecht, Leiter Großprojekte Nord der Deutschen Bahn.

Die neue Autobahn

Vierspurig, direkt neben den Gleisen: So soll die neue Reichsstraße aussehen. Foto: HFR

Sobald die Schienenarbeiten abgeschlossen sind, geht es an die Straße: Die neue vierspurige Streckenführung ist 4,6 Kilometer lang und wird mit der A 253 im Süden und der A 252 im Norden verbunden. Rund 70.000 Fahrzeuge werden die Hauptstraße täglich nutzen, sobald sie 2019 fertiggestellt ist.

„Ich freue mich, dass unser Plan, Eisenbahn- und Straßenverkehr auf einer Trasse zu bündeln, Realität wird“, sagt Martin Huber, Amtsleiter für Verkehr und Straßenwesen. Rund 235 Millionen Euro kosten die gesamten Baumaßnahmen – ein wesentlicher Teil wird für Lärmschutz ausgegeben.

So werden auf einer Strecke von etwa 15 Kilometern Lärmschutzwände aufgestellt, laut Rothe soll die „Lärmbelästigung bei bis zu 9000 Wohnungen erheblich reduziert werden.“

Das gilt auch für die rund 3.000 Wohnungen, die künftig auf dem Gebiet der ehemaligen B75-Trasse entstehen sollen – bekannt als „Neue Mitte Wilhelmsburg“. Sobald die Wilhelmsburger Reichsstraße verlegt ist, kann das nächste gigantische Bauprojekt beginnen.

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Die Engagierten Wilhelmsburger und Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.

Gemeinsam gegen die „A 26-Ost“

Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.  und die Engagierten Wilhelmsburger haben eine Reihe von kooperativen Aktionen beschlossen. Mit unserem Widerstand gegen dieses absurde Projekt stehen wir nicht allein:

Das Umweltbundesamt verlangt die Streichung des Projektes aus dem Bundesverkehrswegeplan. Die Umweltverbände BUND und NABU haben ihrerseits ablehnend Stellung genommen.

Weitere Informationen und Termine:

„A26-Ost“ – ein Anachronismus!

Im Anschluss folgen vertiefende Info-Aktionen im 3-Wochen-Takt, bis Ende Oktober diesen Jahres. Näheres siehe unten. Der Terminkalender ist noch nicht ganz komplett. Soweit sich Änderungen ergeben, wird er kurzzeitig aktualisiert. Also immer mal wieder nachsehen!

Wir versprechen aufschlussreiche Informationen und hoffen auf rege Beteiligung!

 

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Es geht wieder los

Unser neues Plakat

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