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An vielen Harburger Straßen herrscht dicke Luft

Harburg
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Harburg.  Hamburg gehört zu den Regionen Deutschlands, die bei der EU-Kommission wegen chronisch erhöhten Luftschadstoffwerten vor allem beim Stickoxid (NO2) negativ aufgefallen sind und bislang nur unzureichende Gegenmaßnahmen ergriffen haben. Dies treffe auch für Harburg zu, kritisiert die Fraktion Neue Liberale der Bezirksversammlung. Sie fragt die Hamburger Umweltbehörde nach aktuellen Daten zur Belastungssituation an stark befahrenen Straßen des Bezirks.

Stickoxide und auch Feinstaub werden zu einem Großteil vom Straßenverkehr verursacht. Im Bezirk Harburg gibt es keine amtlich Luftmessstation an stark befahrenen Straßen. Die einzig existierende Station in Neugraben-Fischbek liegt im Grünen und dient der Erfassung der Hintergrund-Belastung, also der Schadstoffsituation an einem möglichst unbelasteten Standort. Entsprechend sind die dort erhobenen Werte im doppelten Sinne alle im grünen Bereich.

Ein Gutachten aus dem Jahr 2010, so argumentieren die Neuen Liberalen, habe aber gezeigt, dass der EU-Grenzwert für die NO2-Belastung mancherorts überschritten wurde: Am Alten Postweg, der Buxtehuder und Stader Straße, am Krummholzberg und an der Schwarzenbergstraße. An anderen Straßen sei der Grenzwert nur knapp eingehalten worden. Den Rest des Eintrags lesen. »

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In Moorburg formiert sich Widerstand

http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article208380569/In-Moorburg-formiert-sich-Widerstand.html

Neue Bürgerinitiative ist in Gründung. Unterstützung haben sie von den Autobahngegnern aus Wilhelmsburg.

Moorburg.  Mittlerweile nimmt der Widerstand gegen die geplante Autobahn A26-Ost auch im Bezirk Harburg erste organisatorische Formen an. In dem Dorf Moorburg hat sich eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Stopp A26-Ost“ gebildet. Die Initiative in Gründung wolle sich bis zur Bürgerversammlung am 30. November in Moorburg in der Öffentlichkeit bekannt machen, sagte Mitbegründerin Lisa-Mia Schaich am Wochenende bei einer Protestaktion der Autobahngegner an der Straße Moorburger Schanze.

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Bisher sind es die in Genehmigungsverfahren erfahrenen Bürgerinitiativen aus Wilhelmsburg, die den Bau der inzwischen auch als „Hafenpassage Hamburg“ titulierten A26-Ost, früher bekannt als Hafenquerspange, infrage stellen. Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg und die Initiative Engagierte Wilhelmsburger haben am Sonnabend mit einer ihrer „5 vor 12“-Protestaktionen über die ihrer Meinung nach möglichen Auswirkungen des Autobahnbaus auf das Dorf Moorburg informiert.

Jochen Klein erinnert an den inzwischen Stadtteil Neuhof, über den die Köhlbrandbrücke errichtet worden war – mit der Folge, dass dort kein Mensch mehr lebe. Nach Meinung der Autobahngegner bedrohe die A26-Ost die Identität des Dorfes Moorburg mit seinen etwa 800 Einwohnern. Ein Zeichen dafür sei, dass die Autobahnanschlussstelle den Namen „Hafen Süd“ tragen solle. „Moorburg würde damit als Ort praktisch ausgelöscht“, sagt Michael Rothschuh.

Die knapp zehn Kilometer lange Trasse der A26-Ost verbindet die Autobahn 7 mit der Autobahn 1 und erstreckt sich von Moorburg über Bostelbek, Kirchdorf bis Kirchdorf-Süd. Etwa sieben Kilometer der Strecke bestehen nicht aus Standard-Fahrbahnen, sondern aus sogenannten Ingenieurbauwerken, also Brücken und Stützwänden.

Bei Moorburg würde die Autobahn in bis zu mehr als 50 Meter Höhe verlaufen. „Autofahrer fahren in Höhe der Abluft des Kohlekraftwerkes und damit im Nieselregen oder bei Glatteis“, weist Kai Holm auf ein seiner Meinung nach „verrücktes Detail“ der Planung hin.

Die Autobahngegner halten die geplante „Hafenpassage Hamburg“ für sinnlos. Sie warnen, der Hafenwirtschaft werde von diesem Bauwerk kaum profitieren. Sinnvoller sei es, stattdessen die Planungen für einen Ersatzneubau der Köhlbrandbrücke oder eines Tunnels auf der Hafenhauptroute sofort zu beginnen. Manuel Humburg von Zukunft Elbinsel zeigt sich enttäuscht, dass Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft nicht einmal Stellung zu den vorgeschlagenen Alternativen nehmen.

Hamburgs Staatsrat für Verkehr, Andreas Rieckhof, und Mitarbeiter der Projektentwicklerin DEGES informieren am Mittwoch, 12. Oktober, 19 Uhr, im Kulturzentrum Rieckhof in Harburg, über den Stand der Planungen zum Bau der A26-Ost.

(tsu)

 

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Das „CO2-Monster“ arbeitet

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Jetzt geht der zweite Block ans Netz und produziert kommerziell Energie. (Foto: pr)

Kraftwerk Moorburg: Der zweite Block geht ans Netz

Moorburg – Es ist das größte Steinkohlekraftwerk Deutschlands: der Vattenfall-Gigant in Moorburg. In dieser Woche wird der auch der zweite Block kommerziell Energie produzieren. Die beiden Öfen in den 102 Meter hohen Kesselhäusern werden angeheizt.

Wie viel Strom produziert das Kraftwerk?
Der Meiler kann 1.650 Megawatt Strom erzeugen. Das reicht, um 85 Prozent des Hamburger Stromverbrauchs zu decken. Geht das Atomkraftwerk Brockdorf wie geplant 2021 vom Netz, ist Moorburg das einzige große Kraftwerk im Norden.
Doch es wird nur noch als Lückenfüller gebraucht­ ­ ­– und für die Industrie: das Alu-Werk Trimet, die Kupferhütte Aurubis und das Stahlwerk Arcelor Mittal verbrauchen zusammen rund ein Drittel des Hamburger Stroms, sind auf sichere Stromversorgung angewiesen.

Warum ging das Kraftwerk erst jetzt in Betrieb?
Die vorläufige Baugenehmigung wurde im Jahr 2007 vom scharz-grünen Senat erteilt, der Meiler im Jahr 2008 genehmigt. Eigentlich sollte das Kraftwerk im Jahr 2012 fertig gestellt sein. Doch eine Panne folgte auf die nächste, Auflagen für den Umweltschutz mussten erfüllt werden. Die Inbetriebnahme verzögerte sich dadurch immer wieder.

Warum gibt es immer noch Streit ums Kraftwerk?
Moorburg ist ein Kraftwerk, das aus Steinkohle Strom erzeugt. Dafür verbraucht der Meiler 11.000 Tonnen Steinkohle – täglich Bei voller Auslastung werden 8,5 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid pro Jahr in die Luft gepustet. Dazu kommen noch 1,12 Tonnen Quecksilber, die bei voller Auslastung beider Kraftwerksblöcke ausgestoßen werden dürfen.
Schlecht für Hamburg, denn bereits seit dem Jahr 2010 verstößt die Stadt gegen die Grenzwerte der Europäischen Union für die Schadstoffbelastung der Atemluft. Die Luft ist nicht sauber genug. Im November 2014 entschied das Hamburger Verwaltungsgericht, Hamburg müsse schnell etwas tun, um die Grenzwerte einzuhalten. Jetzt will die rot-grüne Koalition einen neuen Plan für saubere Luft erarbeiten.
Doch das wird schwierig, denn das Kohlekraftwerk Moorburg nimmt erst jetzt seine Arbeit auf. Sein Schadstoffausstoß tauchte bislang in keiner Statistik auf.

Wie teuer war das Kraftwerk?
Die Baukosten stiegen von ursprünglich 1,7 auf knapp drei Milliarden Euro.

Rechnet sich das Kraftwerk?

Das ist fraglich. Vattenfall rechnete mit Gewinnen aus der Fernwärme. Doch die Fernwärmeleitung durch Altona wurde bereits gerichtlich gestoppt.

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60km/h auf der Wilhelmsburger Reichsstraße

WRS

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Wegen der aktuellen Wetterlage abgesagt: Sonntag Sperrung A1 Richtung Süden für weitere Messungen

Hamburg sofort

Freitag, 09.01.2015  Autor: Stadt Hamburg

A1 Süderelbbrücke Abgesagt: Sonntag Sperrung Richtung Süden für weitere Messungen Wegen der aktuellen Wetterlage mit Sturmwarnungen wurden die Vermessungsarbeiten an der Süderelbbrücke für Sonntag abgesagt.
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Ersatztermin ist nun Sonntag, der 18.1.2015 ab 7 Uhr. Die A 1 ist im Bereich der Süderelbbrücke an diesem Sonntag, den 11.1.2015 in beide Richtungen 2-spurig befahrbar.

Am 11.12.2014 rammte ein Binnenschiff die Brücke. Seitdem laufen umfassende Untersuchungen zur Erfassung der Schäden und deren Auswirkungen auf das Tragvermögen der Brücke. Die Untersuchungsergebnisse bilden die Basis für die Entwicklung eines Instandsetzungskonzeptes. Die Vermessungs- und Prüfungsarbeiten liefen auch „zwischen den Jahren“ weiter. Festgestellt wurden bislang erhebliche Deformationen an einem der beiden 4,5 Meter hohen stählernen Hauptträger der Brücke und von etwa der Hälfte aller Querträger, die zudem durch den Anprall vom Hauptträger abgerissen sind. Diese Schäden schwächen die Konstruktion erheblich. Das führt u.a. zu Schwingungen der Brücke, die ein genaues 3D-Aufmaß des schadhaften Bauwerkes verhindern.

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Schiff rammt Elbbrücke – Erhebliche Verkehrsbehinderungen

HA

12.12.14, 13:31  Harburg / Stillhorn

http://www.abendblatt.de/hamburg/polizeimeldungen/article135296443/Schiff-rammt-Elbbruecke-Erhebliche-Verkehrsbehinderungen.html

Am Donnerstag beschädigte ein Schutenverband die Autobahnbrücke schwer – schwere Lkw werden umgeleitet. Zur Sanierung muss ein Fahrstreifen gesperrt werden.

Stillhorn

Hamburg. Nach der Kollision eines Schutenverbands mit der Autobahnbrücke über die Süderelbe zwischen Stillhorn und Harburg geht für schwere LKW nichts mehr. Sie müssen einen Umweg fahren, denn die Brücke der A1 sei für Lastwagen über 7,5 Tonnen gesperrt, sagte eine Sprecherin der Hamburger Verkehrsbehörde am Freitag.

Der Schubverband habe am Donnerstag einen Querträger der Brücke auf einer Länge von 15 Metern beschädigt. Experten seien dabei, sich ein genaues Bild vom Umfang des Schadens zu machen. Dies könne noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Kapitän des Schutenverbandes habe die Durchfahrtshöhe falsch eingeschätzt, sagte ein Polizeisprecher.

Es kommt wegen des Unfalls zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Es werden umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig werden.

Durch den Unfall können zur Zeit nur Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 7,5 Tonnen diese Brücke Richtung Süden passieren. Dazu hat die Polizei auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Süden, hinter der Raststätte Stillhorn, eine Kontrollstelle eingerichtet. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen müssen die Autobahn über die Raststätte und die Anschlussstelle Stillhorn verlassen. Sie müssen eine ausgeschilderte Umleitung zur Anschlussstelle Harburg fahren.

Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht können die Brücke passieren. Die Auffahrt zur A1 Richtung Süden an der Anschlussstelle Stillhorn ist komplett gesperrt. Dies führt aktuell bereits zu Verkehrsbehinderungen, die auch in den nächsten Tagen zu erwarten sind.

Für die vollständige Instandsetzung muss die Brücke in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt werden. Dazu wird der gesamte Fahrzeugverkehr zwischen den Anschlussstelle Stillhorn und Anschlussstelle Harburg in beiden Richtungen über den intakten östlichen Teil der Süderelbbrücke mit je zwei Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung geführt. Die Einrichtung dieser Fahrstreifen soll bis Anfang der kommenden Woche abgeschlossen sein.

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Bezirksversammlung: Drei Übertritte zu Neuen Liberalen in Harburg

HA

Neue Liberale in der Bezirksversammlung Harburg

Neue Liberale in der Bezirksversammlung Harburg

01.11.14 Von Ulrich Gaßdorf
Zwei Sozialdemokratinnen und eine Grüne haben ihre Parteien in Harburg verlassen und bilden jetzt eine Fraktion der Neuen Liberalen in der Bezirksversammlung. Vor allem inhaltliche Gründe spielen eine Rolle.

Harburg. Politischer Paukenschlag in Harburg: Die Bezirksabgeordneten Anna-Lena Bahl und Barbara Lewy (beide SPD) und die Grüne Isabel Wiest haben ihren Parteiaustritt erklärt und ihre Fraktionen verlassen. Gemeinsam mit Kay Wolkau, der bereits vor Kurzem die Grünen verlassen hatte, wollen sie eine Fraktion der Neuen Liberalen bilden. Die linksliberale Partei hatte sich vor zwei Monaten als Abspaltung der FDP neu gegründet. Den Rest des Eintrags lesen. »

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