Artikel getaggt mit Umwelt

An vielen Harburger Straßen herrscht dicke Luft

Harburg
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Harburg.  Hamburg gehört zu den Regionen Deutschlands, die bei der EU-Kommission wegen chronisch erhöhten Luftschadstoffwerten vor allem beim Stickoxid (NO2) negativ aufgefallen sind und bislang nur unzureichende Gegenmaßnahmen ergriffen haben. Dies treffe auch für Harburg zu, kritisiert die Fraktion Neue Liberale der Bezirksversammlung. Sie fragt die Hamburger Umweltbehörde nach aktuellen Daten zur Belastungssituation an stark befahrenen Straßen des Bezirks.

Stickoxide und auch Feinstaub werden zu einem Großteil vom Straßenverkehr verursacht. Im Bezirk Harburg gibt es keine amtlich Luftmessstation an stark befahrenen Straßen. Die einzig existierende Station in Neugraben-Fischbek liegt im Grünen und dient der Erfassung der Hintergrund-Belastung, also der Schadstoffsituation an einem möglichst unbelasteten Standort. Entsprechend sind die dort erhobenen Werte im doppelten Sinne alle im grünen Bereich.

Ein Gutachten aus dem Jahr 2010, so argumentieren die Neuen Liberalen, habe aber gezeigt, dass der EU-Grenzwert für die NO2-Belastung mancherorts überschritten wurde: Am Alten Postweg, der Buxtehuder und Stader Straße, am Krummholzberg und an der Schwarzenbergstraße. An anderen Straßen sei der Grenzwert nur knapp eingehalten worden. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Bürgerdialog ?

Scholz schenkt Hamburg eine Autobahn – keiner will sie 

 

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Termin Kirchdorf-Süd 26.01.2017

 

Hier klicken: Runder-Tisch-Autobahn-26-Januar-2017

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Veranstaltung in Moorburg am 18.01.2017

Zusammenfassung von Zukunft Elbinsel:

hier klicken:„Moorburger kapern Info-Abend zur A26-Ost“

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Smog in China

Gewaltige Smog-Glocke

„Airpocalypse“ in China sprengt Messwerte

20.12.2016, 10:03 Uhr | dpa

Seit Tagen müssen Millionen Chinesen unter einer gewaltigen Smog-Glocke leben. Eine schnelle Besserung der Lage ist nicht in Sicht.

Trotz Fahrverboten und Fabrikschließungen hat sich der gefährliche Smog im Norden Chinas weiter ausgebreitet. 460 Millionen Menschen in sechs Provinzen waren am Dienstag „stark verschmutzter“ oder „gefährlicher“ Luft ausgeliefert, teilte die Umweltorganisation Greenpeace mit. Demnach sei die Smog-Glocke, die sich seit vergangenem Freitag über Peking und vielen anderen Städten ausbreitet, die bisher schlimmste in diesem Jahr.

Warnstufe „Rot“

Der ausgerufene Smog-Alarm der höchsten Warnstufe „Rot“ verdeutliche zwar, dass die Regierung die Verschmutzung ernst nehme. Die erneute „Airpocalypse“ zeige aber auch, dass China den Verbrauch von Kohle schneller zurückfahren und den Umbau der Wirtschaft entschlossener vorantreiben müsse, sagte Greenpeace-Klimaexperte Dong Liansai.

Bau-Boom und dreckige Kohle

Derzeit passiere das Gegenteil: Peking hat der Luftverschmutzung in den Großstädten zwar den Kampf angesagt. Auch soll die Wirtschaft des Landes von ihrer dreckigen Schwerindustrie befreit und dafür auf mehr Technologie und Innovation gesetzt werden. Fortschritte, die bis Mitte diesen Jahres erzielt wurden, seien jedoch wieder zum Erliegen gekommen, so Greenpeace. Staatliche Stimulus-Programme für die Wirtschaft hätten einen Bau-Boom ausgelöst, weshalb die Stahl- und Kohlenproduktion nun wieder auf Hochtouren laufe.

Dreckige Kohle, mit denen in den Wintermonaten im Norden Chinas geheizt wird, trägt zusätzlich zur schlechten Luftqualität bei.

Das Achtzehnfache des Grenzwertes der WHO

Wegen der extremen Luftverschmutzung hatten Peking und über 20 andere Städte in der Region am Freitag die höchste Smog Alarmstufe ausgerufen, die Fahrverbote, Fabrik- und Schulschließungen zur Folge hatte. Laut Pekings Umweltbehörde haben die Maßnahmen dazu beigetragen, dass die Luftqualität nicht noch schlechter ist. Dennoch ergaben Messungen für gefährlichen Feinstaub (PM2,5) in Peking am Dienstag Werte von über 450 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft – das Achtzehnfache des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO). 

In einigen Städten erreichte die Konzentration von Feinstaub, der über die Lunge ins Blut gelangen und Krebs verursachen kann, solche Ausmaße, dass sie auf Chinas offizieller Skala für Luftqualität nicht mehr erfasst werden konnte. Laut Vorhersagen dürfte sich die Luftqualität in Peking ab Mittwochabend durch kalten Nordwind kurzzeitig bessern. Schon bald darauf sollen aber weitere Smog-Wellen folgen.

http://www.t-online.de/wetter/wetter-aktuell/smog-in-china-airpocalypse-sprengt-messwerte/79873580

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Unsere Petition

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Widerstand gegen Autobahn (A 26 ost)

taz

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Nabu warnt vor Klagewelle in Hamburg

Widerstand gegen Autobahn

Naturschutzbund Nabu und Anwohner kritisieren geplante Hafenquerspange im Süden Wilhelmsburgs. Dabei gebe es eine Alternative, bei der der Bund mitzöge

Ein Baustellenschild steht am 09.04.2016 in Hamburg vor der Köhlbrandbrücke. Die Brücke verbindet die Elbinsel Wilhelmsburg mit der Autobahn 7 und ist seit Samstag für Fahrzeuge in beide Richtungen nur noch einspurig befahrbar. Grund sind weitere Instandsetzungsarbeiten. Die Bauarbeiten dauern bis Ende November 2016 an. Foto: Lukas Schulze/dpa (zu dpa "Köhlbrandbrücke nur noch einspurig befahrbar" vom 09.04.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Die Köhlbrandbrücke in Hamburg verbindet Wilhelmsburg mit der A7. Hier mit Baustellenschild.
Foto: dpa

HAMBURG taz | Eine Autobahn quer durch Wilhelmsburg – der Naturschutzbund Nabu und der Verein Zukunft Elbinsel halten das für eine fatale Fehlplanung. Die Ost-West-Autobahn wäre eine „ökologische Katastrophe“ und verkehrlich wie ökonomisch unsinnig, sagen sie. „Hamburg stünde eine neue Protest- und Klagewelle bevor, ehe nur ein Kilometer Straße gebaut würde“, prophezeit der Nabu.

Die Autobahn würde zusätzlichen Verkehr erzeugen und den Ausbau der U-Bahn in Frage stellen, warnen die Kritiker. Zudem beschnitte sie die städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten Wilhelmsburgs, kritisiert der Verein Zukunft Elbinsel. Dabei gebe es eine Alternative, an der sich der Bund nach Signalen aus Berlin ebenfalls beteiligen würde.

Das Thema einer Verbindung der Autobahnen 7 und 1 quer durch den Hafen wird unter dem „Stichwort“ Hafenquerspange“ seit Jahrzehnten diskutiert. Die aktuelle Südvariante stellte der schwarz-grüne Senat 2009 vor: im Bogen um Moorburg herum und südlich, teils in einem Trog an Wilhelmsburg vorbei. Das galt als Fortschritt gegenüber dem Plan, nördlich von Wilhelmsburg eine riesige Autobahnbrücke über den Spreehafen zu spannen.

Die Südvariante hat das schwarz-rote Bundeskabinett im August mit knapp 900 Millionen Euro im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans für 2030 veranschlagt. Stimmt der Bundestag zu, ist der Weg frei. Doch der Nabu und der Verein Elbinsel plädieren dafür, dieses Fass noch einmal auf zu machen und das Geld für eine verbesserte Nord-Variante zu verwenden, die keine Autobahn wäre: eine neue Köhlbrand-Querung, die wegen des Alters der Köhlbrandbrücke ohnehin fällig ist, einen Ausbau des Veddeler Damms und einen Tunnel unter der Veddel.

„Im südlichen Verlauf gibt es verschiedene Naturräume, die stark betroffen sind“, sagt der Nabu-Vorsitzende Alexander Porschke. Dabei sei die ins Auge gefasste Variante mit Abstand die schädlichste. Sie würde Lebensräume mit 53 Pflanzen- und zwölf Brutvogelarten der Roten Liste zerstören. An den Kragen gehen könnte es dem Wachtelkönig ebenso wie der Bekassine und dem Moorfrosch.

Porschke befürchtet, dass eine Autobahn im Süden auch haushalterisch blödsinnig wäre für die Stadt. „Das läuft darauf hinaus, dass die Köhlbrand-Querung auf Hamburger Kosten gehen wird“, sagt er, denn auf deren Erneuerung werde die Hafenwirtschaft bestehen und zweimal werde der Bund nicht bezahlen.

Die Frage dabei wäre, ob er für die Nordvariante überhaupt zahlen würde, denn sie wäre weder Autobahn noch Bundesstraße. Manuel Humburg vom Verein Zukunft Elbinsel verweist dazu auf eine Podiumsdiskussion des Umweltverbandes BUND zum Bundesverkehrswegeplan am Montag in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin. Dort habe der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann (CDU) gesagt, es könne über die Beteiligung des Bundes an einer solchen Nordvariante alternativ zu einer Südspange verhandelt werden.

SCHLAGADER

Eine Querverbindung durch den Hafen wird seit Jahrzehnten diskutiert.

Besonders akut war das vor der Finanzkrise 2008, als der Güterumschlag und damit der Verkehr im Hafen stark wuchs.

Jetzt nähert sich von Stade her die im Bau befindliche neue Autobahn A26, die in den Augen mancher Planer einfach geradeaus verlängert werden könnte.

Für eine Autobahn im Süden Wilhelmsburgs geht der Bundesverkehrswegeplan von 32.000 Autos täglich aus, darunter gut 5.000 Lastwagen.

Beim PKW-Verkehr würde der allergrößte Teil erst durch die Autobahn entstehen.

Lebensräume mit 53 Pflanzen- und zwölf Brutvogelarten der Roten Liste würde die Autobahn laut dem Nabu zerstören.

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Politiker besuchen Gegner der Hafenquerspange

HA

Wilhelmsburg.

Die seit Jahrzehnten diskutierte Hafenquerspange hat es in den Bundesverkehrswegeplan geschafft, das Ministerium konstatiert einen sogenannten „vordringlichen Bedarf“. Als A-26-Ost soll sie nach aktuellen Planungen durch Moorburg und den Süden der Elbinsel Wilhelmsburg verlaufen. Noch in diesem Jahr soll im Bundestag über die Bedarfspläne und damit über die erforderlichen Mittel entschieden werden. Anwohner sind besorgt – und haben nun Bundestagsabgeordnete in den Stadtteil geladen.

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Foto von Engagierten Wilhelmsburger hinzugefügt

Die Initiative Zukunft Elbinsel möchte mit den Politikern klären, welche Chancen es zur Durchsetzung sinnvollerer Alternativen gibt, ob nicht die Sicherung der „Lebensader des Hamburger Hafens“ Vorrang haben muss. Denn vor allem über die Köhlbrandbrücke und die A 7 ist der Hafenverkehr an das Fernstraßennetz angeschlossen. Ein Ersatzbau ist hier absehbar erforderlich. Die Initiative wirft die Fragen auf, ob nicht der östliche Hafen und die Veddel viel mehr von einem Tunnel zwischen Veddeler Damm und B 75 profitieren würde, und ob nicht Finanzmittel des Bundes für die Stärkung der Haupthafenroute gesichert werden sollten, statt sie in eine neue Stadtautobahn zu stecken?

Der SPD-Abgeordnete Metin Hakverdi hat sein Kommen ebenso zugesagt wie Manuel Sarrazin von den Grünen und der Links-Abgeordnete Jan van Aken. Herlind Gundelach von der CDU ist eingeladen. Ihnen möchte die Initiative auch die Frage stellen, ob Hamburg seine Umweltziele erreichen und die EU-Auflagen für Feinstaub und Stickoxide erfüllen kann, wenn die Querspange gebaut wird. Laut „Zukunft Elbinsel“ müsse es Alternativen geben – mit einer besseren S-Bahn, einer U-Bahn und im Bus- und Radverkehr. Hamburg, so argumentieren die Gegner der Hafenquerspange, könne sich die Vernichtung wertvoller Naturflächen vor allem in Moorburg und riesiger Flächenpotenziale für Wohnungsneubau nicht leisten.

„Hamburg braucht Besseres als eine Hafenquerspange“, Hearing vor der Entscheidung im Bundestag. Donnerstag, 15. September, 20 Uhr, Aula Tor zur Welt, Krieterstraße 2d,

weitere Infos: www.zukunft-elbinsel.de

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BUNDESREGIERUNG: Kabinett beschließt neuen Bundesverkehrswegeplan

HA

Nach langen Diskussionen legt die Bundesregierung fest, wie sie das strapazierte Verkehrsnetz in den kommenden Jahren modernisieren will. Die Opposition kritisiert daran nicht nur zu wenig Klimaschutz.

BVWP

Berlin. Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland sollen bis 2030 mit fast 270 Milliarden Euro in Schuss gehalten und ausgebaut werden. Das sieht der neue Bundesverkehrswegeplan vor, den das Kabinett unter Leitung von Vizekanzler Sigmar Gabriel beschlossen hat.

Das Konzept von Minister Alexander Dobrindt (CSU) legt einen Schwerpunkt auf den Erhalt des Netzes und soll überregional bedeutende Engpässe beseitigen. Knapp die Hälfte aller Mittel fließt in Bundesstraßen und Autobahnen. Fast 42 Prozent sind für Bahnprojekte vorgesehen, der Rest für Wasserwege. Die Industrie mahnte eine zügige Umsetzung an, von der Opposition kam Kritik.

Dobrindt betonte, dass die Finanzierung realistisch sei. „Die Projekte und die Investitionsmittel sind aufeinander abgestimmt“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwoch). „Unser Ziel ist, künftig Staus auf unseren Hauptverkehrsstrecken zu vermeiden.“ Der Plan laufe auf eine deutliche Stärkung des Schienenverkehrs hinaus und bringe Ökologie und Ökonomie zusammen.

SPD-Fraktionsvize Sören Bartol sagte: „Wir bauen dort, wo der Verkehr wirklich stattfindet und die Menschen tagtäglich im Stau stehen.“ Wichtige Bahnprojekte seien endlich berechnet worden. Bis 2030 werde in den Neu- und Ausbau der Schiene mindestens in gleicher Höhe investiert wie in die Straße.

Vorrang vor neuen Projekten soll generell der Erhalt haben. Dafür sind nun 69 Prozent des Geldes vorgesehen – nach 56 Prozent im aktuellen Verkehrswegeplan von 2003. Bei der Straße sollen drei Viertel der Mittel in überregional wichtige Achsen gehen. Nun müssten die dazugehörigen Ausbaugesetze im Herbst zügig im Bundestag beschlossen werden, sagte Unions-Verkehrsexperte Ulrich Lange (CSU).

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer kritisierte den Plan als „eine unbezahlbare Wünsch-dir-was-Liste.“ Klima und Umwelt seien „die große Leerstelle“ darin. „Statt immer neuer teurer Spatenstiche muss auf das bereits dichte Verkehrsnetz gesetzt werden“, sagte Krischer der Deutschen Presse-Agentur. Nötig sei, wirklich alle Verkehrsträger sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sprach von einem „Anti-Klimaschutzplan“. Statt in naturzerstörende Straßenneubauprojekte müssten die Mittel in die Beseitigung der größten Engpässe bei den Bahnknoten investiert werden, sagte der Vorsitzende Hubert Weiger.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erklärte: „Allein mit dem Plan ist noch nicht ein einziger Euro in die Verkehrswege investiert.“ Damit dies schneller als in der Vergangenheit gehe, müssen Genehmigungsverfahren gestrafft und Planungskapazitäten aufgebaut werden. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) begrüßte es als „großen Schritt für die Zukunft des Radverkehrs“, dass der Bund künftig auch überregionale Fahrradwege mitfinanzieren will.

(dpa)

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900 Millionen Euro Kosten Ist die Hafenquerspange wirklich nötig?

900 Millionen Euro Kosten Ist die Hafenquerspange wirklich nötig  MOPO.de

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Diese Visualisierung zeigt den Lärmschutztunnel in Wilhelmsburg an der Kornweide, der zu der Hafenquerspange gehört.Foto:DEGES

 

Die geplante Hafenquerspange ist eines der wichtigsten Verkehrs-Projekte für Hamburg – dachte man bislang. Die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zeigt nun jedoch, dass der Bedarf nicht so dringend ist.

Seit Jahrzehnten kämpft die Hafenwirtschaft dafür, dass die A26 vom Autobahnkreuz HH-Süderelbe nach Stillhorn führt – mit Erfolg. Im Bundesverkehrswegeplan gilt die Hafenquerspange bereits als vordringliches Projekt. Rund 900 Millionen Euro soll sie kosten und stark frequentierte Lkw-Routen entlasten – doch tut sie das überhaupt?

Die Senatsantwort zeigt nämlich, dass das voraussichtliche Verkehrsaufkommen dort nicht einmal halb so hoch sein dürfte wie bislang angenommen. Während die Stadt für das Jahr 2025 noch täglich mit 10.000 bis 22.000 Lastern gerechnet hat, geht das Bundesverkehrsministerium für das Jahr 2030 nur noch von fünf- bis siebentausend Lkw aus.

„Wenn der Bedarf gar nicht gegeben ist, sollte der Senat die Planung dieser grauen Schneise endlich aufgeben“, fordert Heike Sudmann (Linke). Ein Grund für die abweichende Prognose dürfte der stagnierende Containerumschlag (unter zehn Millionen TEU) und der damit verbundene geringere Lkw-Verkehr sein. Verkehrsplaner rechneten für 2015 mit 18 Mio. TEU (2030 30 Mio. TEU).

Das Problem: Ohne eine verbesserte Infrastruktur wird Hamburg im internationalen Wettbewerb weiter hinter die Konkurrenten aus Rotterdam und Antwerpen zurückfallen. Diese haben längst aufgerüstet, um Containermassen ohne Stau im Hinterland abfertigen zu können – eine Hafenquerspange könnte also helfen.

Doch für Sudmann ist diese nicht alternativlos. Hamburg sollte ihrer Meinung nach die Bahn, die Binnenschifffahrt und den Feederverkehr stärken.

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